Träume ersegeln - Mittelmeer/Ägaeis mit Skipper Manni

„the big easy“

 

oder Ich habe mir meinen Traum erfüllt !!!

 

Ein Reisebericht von Manfred Oekenpöhler.

Vor ca. 25 Jahren bin ich an den Segelsport geraten... ...Jollensegeln auf Formentera, dann Theoriekurs der Volkshochschule und A-Schein auf dem Lippesee. Später Dickschiffsegeln auf Ost- und Nordsee, auf dem Mittelmeer und in den Hebrieden, auf dem Atlantik, in der Karibik und wieder im Mittelmeer.

Ein oder zwei Wochen im Jahr oder alle zwei Jahre – Hobbysegeln eben.

Aber immer war es mein Traum mal ein eigenes Boot zu besitzen. Nachdem die „Rente durch war“ habe ich lange überlegt, geplant und gerechnet. Das Fazit: Ohne Chartereinnahmen ist ein Bootskauf nicht finanzierbar! Wenn schon Vercharterung, dann ein ausgefallener Bootstyp – normale Boote gibt es genug. Außerdem, sollte es ein Liegeplatz in einem sonnigen, noch nicht überlaufenen Segelrevier sein.

Das Ergebnis war ein Katamaran, eine Belize 43 der französischen Werft Fountaine Pajot in La Rochelle, die größte europäische Sportkatamaranwerft. Die Belize ist 13 m lang, 7 m breit und hat 1.30 m Tiefgang. Das Schiff verfügt über 10 Kojenplätze und zwei Nasszellen. Die Segelfläche: Am 19 m hohen Mast steht ein 67 m² großes, durchgelattetes Großsegel und eine 44 m² große Genua. Vor Ort, in der Türkei, wird noch ein ca. 100 m² großer Spinnacker fürs Leichtwindsegeln nachgerüstet.

Am 17. März 2004 wurde das Schiff im südfranzösischen Hafen Port Leucate bei Perpignan per Tieflader angeliefert und nach dem Aufriggen am 19. März 2004 per Autokran zu Wasser gelassen.

Von hier sollte das Boot mit eigener Crew nach Bodrum/Türkei überführt werden. Lang durchs Mittelmeer ca. 1.400 Seemeilen, das entspricht in etwa 2.600 km. Von Südfrankreich über Sardinien und Sizilien nach Griechenland, und von hieraus per Inselhopping durch die südliche Ägäis, über Milos, Ios, Santorin und Kos nach Bodrum. Von einer Überführung direkt ab Werft in La Rochelle , durch die Biskaya, rund Spanien und durch die Straße von Gibraltar wurde uns zu dieser Jahreszeit, wegen extrem hoher Sturm und Unwettergefahren, dringend abgeraten. Aber auch im Mittelmeer kann es ordentlich kacheln, wir haben reichlich mitgekriegt.

Unsere Crew:

  • Skipper „Pepi“ Valenta, Wiener, ein ausgesprochen erfahrener Segler, der den Katamaran in Bodrum auch betreut und verchartert. Er segelt seit fast 20 Jahren in der Ägäis und kennt das Revier in- und auswendig.
  • Reinhard Henrichs, nicht nur in Schloß Holte-Stukenbrock als Silberfuchs bekannt und mit 74 Jahren unser Senior. Er ist Frühaufsteher und somit zuständig für das Frühstück.
  • Ibrahim Söbir, ein türkischer Segelfreund, der Dank seiner Sprachkenntnisse nicht nur in Frankreich und Griechenland unentbehrlich war.
  • Walter Happe, Neu-Stukenbrocker, mit seinen Duisburger Segelkollegen
  • „Carlo“, Ralf Gorski und Franki, zusammen drei erfahrene Segler, und Carlo zudem noch ein guter Koch. Drei Püttlümmel, die hervorragend ins Team passten –
  • und ich.

Am 15. März abends sind wir mit einem voll bepacktem Mietwagen gestartet und erreichten am Dienstagmorgen Port Leucate. Ibrahim kam abends aus Paris angereist. Wir wollten das Aufriggen und Zuwasserlassen des Schiffes miterleben, die Ausrüstung komplettieren und Proviant bunkern.

Das Duisburger Trio stieß aus beruflichen Gründen erst am Samstagmittag zu uns. Am gleichen Tag um 16.30 Uhr ging es endlich los. Diesel, Wasser und Proviant war reichlich an Bord. Auslaufen Richtung Levante.

1. Etappe:

Die erste Etappe ging von Port Leucate in Südfrankreich bis in die Straße von Bonifacio, die Korsika von Sardinien trennt. Das endgültige Etappenziel sollten Wind, Wetter und Uhrzeit bestimmen. Die Teilstrecke war ca. 320 Seemeilen lang, ca. 40-50 Stunden geplante Reisezeit.

Was unter Motor bzw. mit Leichtwindsegeln begann, erreichte in der 2. Nacht gegen 2:00 Uhr in meiner Wache, mit dem 3. Reff in Großsegel und Genua, bei 6-7 Windstärke aus NW, eine max. Bootsgeschwindigkeit von 16.8 Knoten. Diese Leistung wurde um 3:30 Uhr von Pepi mit 18.9 Knoten getoppt. Das Boot lief einfach spitze! Am Montag um 16:00 Uhr machten wir im Hafen von Palau, im Nordosten Sardiniens, fest. 322 Seemeilen in knapp 48 Stunden.

Wasser- und Dieseltanks nachfüllen, Proviant ergänzen,……. frisches Brot vor allem.

….und dann haben wir endlich das Boot getauft: „the big easy“ ein Synonym für New Orleans – ein Lebensgefühl – eine Musikrichtung – ein toller Film.

Die Werftleitung hatte eine Flasche Champagner im Kühlschrank deponieren lassen, und die sollte jetzt, gut gekühlt, am Bug zerschmettert werden. Unter großem Trara haben wir das Schiff dann mit etwas Champagner besprengt. Den Rest haben wir getrunken, aber natürlich nur um den Bug nicht zu beschädigen.

Danach Abendessen in einem normalen Restaurant. Die Preise waren hier in Italien noch höher, als die Rumpfgeschwindigkeit unseres Schiffes.

Delphine hatten nachmittags mit unserem Boot gespielt und Rasmus, der Windgott, nachts. In der zweiten Nacht hatte er mit uns gespielt, in der dritten Nacht sollte er zuschlagen.

2. Etappe:

Von der Nordostecke Sardiniens zur Straße von Messina, an der Stiefelspitze Italiens. Dienstags um 9:35 Uhr ging es los. Wie gesagt, wir hatten wohl vergessen Rasmus ein Opfer zu bringen, ein bisschen Champagner war ihm anscheinend zu wenig. Am Nachmittag, querab von Olbia hatten wir starken Wind und nachts schweren Sturm bis 52 Knoten/h in Böen, satte 10 Windstärken. Gegen 21.40 Uhr erreicht das Heulen seinen Höhepunkt.

Ohne Großsegel, nur mit einer Sturmfock von weniger als 10 m², jagte die „big easy“ mit 10 - 13 Knoten, im Surf bis 15,6 kn/h, durch die kochende See. Gegen 22:00 Uhr flaut das Ganze etwas ab, Starkwind behielten wir bis zum nächsten Nachmittag. Erst ab ca. 17 Uhr fiel die Windstärke unter 6 Bft. Das 24 Stunden Etmal betrug 191 Seemeilen. Die nächste Nacht war angenehm ruhig. Gegen 10:00 Uhr, bei herrlichem Sonnenschein, erreichten wir den Yachthafen von Messina. 679 sm in 96 Stunden reine Fahrzeit.

In Messina ging Franki unser Jüngster überraschend von Bord, sehr schade – Liebeskummer und Heimweh. Sein „Hase“ fehlte ihm wohl sehr, nach einem Ehejahr verständlich. Wir Anderen hatten hier mehr Erfahrung. Unser Aufenthalt in Messina dauerte nur 5 Stunden. Die Windvorhersagen für die nächsten Tage sahen nicht gut aus, die Vorhersagen von drei Stationen waren alle unterschiedlich. Das Boot säubern, ein paar kleine Reparaturen ausführen, Wasser tanken, ein wenig einkaufen, einen Cappuccino trinken, ein gutes ital. Eis schlecken und weiter geht’s.

Donnerstag runden wir abends die Stiefelspitze Italiens und queren das ionische Meer Richtung Griechenland, Anlaufhafen Kalamata auf  Peleponnes.

3. Etappe:

Die dritte Etappe verläuft bei leichtem bis mäßigem Wind gemächlich. Am Samstag um 15:00 Uhr wird das Mittagessen auf der Terrasse des Schiffes serviert, so bezeichnen wir das riesige Cockpit. Herrliches Wetter, T-Shirt und kurze Hose, die Füße im Wasser. Und wieder mal kommt eine Gruppe Delphine zum Spielen ans Boot. Delphine am Boot ist immer wieder ein tolles Schauspiel. Die ganze Besatzung ist aufgeregt und jeder versucht ein paar Fotos zu machen.

Um 22:00 Uhr laufen wir in die Marina von Kalamata ein. Am Ufer wird ein Feuerwerk gezündet – das hatten wir nicht erwartet! Abends noch Essen gehen wurde schwierig, alle Lokale waren voll besetzt, erst beim 4. Versuch erwischten wir noch einen freien Tisch. Die Menschen feierten eine Ankunft, aber nicht unsere. Am selben Tag ist die olympische Flamme in der Stadt eingetroffen.

Drei Etappen mit 1046 Seemeilen in einer Woche, davon über 800 sm unter Segel, das ist ein stolzes Ergebnis. Aber jetzt ist erst einmal ein Ruhetag angesagt.

Am Sonntag haben wir wirklich nur rumgegammelt, bis auf Carlo, der hat gejoggt. Am Montag geht auch Pepi, unser Skipper, planmäßig von Bord. Er muss dringend nach Bodrum vorausreisen. Dort betreut er in der Karada-Marina nicht nur die „big easy“ sondern auch noch 13 Bavaria-Yachten der Firma Frankonia-Yachtcharter, von 31 Fuß bis 49 Fuß Länge, und die ersten Chartergäste sind schon angemeldet.

Während Carlo und Ibrahim einkauften habe ich mich zum Hafenmeister begeben: Nachträglich einklarieren, eine Segelerlaubnis für die griechischen Gewässer besorgen, Liegeplatz, Strom und Wasser abrechnen.  Als Letztes mussten wir uns in Kalamata wieder abmelden. Das bedeutete sechs verschiedene Gebühren in vier unterschiedlichen Büros entrichten.

Beim Hafenmeister und bei der Security, bei der Portpolice in der Marina und im Hauptquartier der Portpolice im Handelshafen und wieder beim Hafenmeister. Die Prozedur dauert fast drei Stunden. Die Leute waren sehr nett und hilfsbereit, aber leider auch sehr umständlich. Bürokratie im vereinten Europa.

 

Dann waren´ s nur noch fünf:

Nachdem uns Fränki wegen Liebeskummer in Messina/Sizilien und Skipper „Pepi“ Valenta wegen Termindruck in Kalamata/Griechenland verlassen hatten, ging es weiter. Wir, die restlichen fünf Crewmitglieder, wollten die letzte Etappe unserer Bootsüberführung von Südfrankreich in die Türkei in aller Ruhe angehen. Mit frischem Wind von Insel zu Insel hüpfen, den Frühling in der südlichen Ägäis erleben und in kleinen Hafenkneipen griechische und türkische Küche genießen. Lammkoteletten mit Knoblauch, Thunfisch vom Grill, Moussaka und immer wieder die fantastischen Vorspeisen. Griechischer Wein oder Effes mit Raki. Greek Koffee oder Türkischer Mocca. In der Levante verstanden es die Menschen schon immer gut zu leben.

Montags, am 29.03., sind wir um 13:45 Uhr in Kalamata ausgelaufen. Wasser- und Dieseltank waren wieder gefüllt. Obst und frisches Brot an Bord. Um Milos tagsüber anlaufen zu können, mussten wir noch einmal eine Nachtfahrt einlegen. Bis 21:00 Uhr ging´s bei wechselnden Winden in südliche Richtung. Nach genau 50 sm rundeten wir den mittleren Finger des Peloponnes und legten 90 Grad an. Von da an hatten wir ein neues Erlebnis…

Zwischen 5 und 7 Bft. Windstärken immer auf die Nase, also immer von vorne. Eine elende Bolzerei, und das von Montag 21:00 bis Dienstag um 16:00 Uhr, nervvvvtötend. Dafür gab es eine Abwechselung: Die gesamte Nacht, bis weit hinter die Passage zwischen Kithira und dem Peloponnes hatten wir starken Schiffsverkehr. Fracht- und Fährschiffe mitlaufend, entgegenkommend und kreuzend. Bis zu zehn Schiffe mussten wir gleichzeitig beobachten und anhand der roten, grünen und weißen Positionslichter deren Kurs erkennen und die Geschwindigkeit abschätzen. In diesen Situationen muss das eigene Schiff sauber Kurs halten oder bei Kollisionsgefahr, frühzeitig und deutlich den eigenen Kurs ändern. Die Berufsschifffahrt hat immer Vorrecht.

 

Im freien Wasser baut sich wieder ordentlicher Seegang auf und genau wie der Wind, heute mal von vorne. Ebenso wie bei der Sturmfahrt zwischen Sardinien und Sizilien waren wir überrascht wie souverän unser Katamaran die widrigen Wetterverhältnisse wegsteckte. Der Cat nahm die Wellen, wie ein Panzer die Sanddünen auf dem Übungsplatz. Auch heute wurde gekocht, unser Carlo zauberte wie jeden Tag ein exzellentes Essen auf den Tisch. Heute gab es selbst gemachte Lasagne mit Salat. Lediglich den Salontisch haben wir mit feuchten Tüchern belegt, damit Teller und Gläser nicht verrutschen konnten.

 

Am Dienstag um 16:00 Uhr konnten wir endlich den Kurs wechseln und mit voller Genua den Kanal nach Adamas Harbour, den Haupthafen auf Milos, runterrauschen. Eine kleine Entschädigung für einen Scheißsegeltag (so steht´s im Logbuch). Ein gutes Abendessen sollte uns außerdem entschädigen. Verschiedene Vorspeisen vorab, u. a. hatte ich Oktopus in Tomatensoße bestellt . Walters Kommentar zur der Bestellung: „Bleib mir mit dem Scheiß bloß vom Hals.“ Nach der Oktopus serviert war, hat er auf meinen Rat hin doch ein kleines Stück probiert………. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier……… und dann mussten wir uns ein Portion nachbestellen. Danach gab es Lambchops vom Grill und roten griechischen Landwein dazu. Das Leben macht manchmal richtig Spass.

 

Am nächsten Tag war mal wieder Landgang angesagt. Die Insel per Pedes und per Mietwagen erkunden, schroffe Küsten und Sandstrände, pittoreske Fischerdörfer und antike Stätten, die Katakomben von Milos und das Amphitheater. Wir haben viel gesehen, aber irgend etwas fehlte noch……     … richtig!!! …    ….. die Venus. Die Venus von Milos!

Wir haben sie gesucht, aber nicht gefunden! Am Tage nicht und abends auch nicht! Morgens um 04:00 Uhr stand gleich eine dreifache Ausgabe um mein Bett herum. Schwarzhaarig und glutäugig, jung, eine schöner als die Andere – leider nicht wie bei Botticelli, nackt bis auf das wallende Haar, sondern in weißen Kitteln, mit Stethoskop. Zwei Ärztinnen und eine Schwester, und mein Bett war ein Behandlungstisch, und ich hatte einen Herzkasper. Mahlzeit!!!

 

Einen guten halben Tag in der Inselklinik von Milos mit EKG und Bluttests. Die sofortige Überweisung in die kardiologische Klinik von Athen habe ich wegen zu erwartender sprachlicher Schwierigkeiten abgelehnt. Weitersegeln wurde mir verboten. Sofort nach Deutschland fliegen und in fachärztliche Behandlung begeben. Basta. Die weißen Feen waren unerbittlich.

 

Dann waren´s nur noch vier:

 

Reinhard, Walter, Carlo und Ibrahim haben mir angeboten „the big easy“ die restlichen 200 Seemeilen nach Bodrum zu segeln, während ich nach Deutschland fliegen und mich bequem ins Klinkbett legen könnte. Um es vorweg zu nehmen, es war nur ein Warnschuß, die Herzkathederuntersuchung in Paderborn brachte ein positives Ergebnis mit kleinen Einschränkung.

 

Am nächsten morgen hat mich mein Freund Ibrahim zum Flughafen gefahren. Wir haben noch einen „Greek-Koffee“ zusammen geschlürft und ein bisschen geklönt und überlegt, wann wir wohl wieder zusammen segeln werden. Hoffentlich recht bald! Als die kleine Turbo-Prop-Maschine von Olympic Airways beim Starten einem weiten Bogen über die Bucht von Adamas Harbour zieht, sehe ich von oben die „big easy“ auslaufen und die Jungs ziehen gerade das Großsegel hoch. Ich glaube, da ist mir wohl was ins Auge geflogen.

 

Für 37 € bin ich nach Athen geflogen und bekam dort einen kurzfristigen Anschlussflug nach Frankfurt. Für 86 € bei Hapag Lloyd, das war auch ok. Von Frankfurt/Main bis Paderborn verlangt die Lufthansa 240 €, eine Frechheit. Da bin ich lieber mit dem ICE gefahren. Von Milos nach Schloß Holte –Stukenbrock ist auch ohne Vorbuchung kein Problem und im guten halben Tag zu schaffen.

 

Die verbleibenden vier Seebären haben das Schiff sicher über Ios und Kos nach Bodrum gesegelt. Laut Logbuch war es ein sehr schöner Segeltag mit nördlichen Winden von 5 – 7 Bft. Auf  Ios wurden, wie auf Kos, zwei gemütliche Hafentage eingelegt. Richtung Kos war noch einmal ein Nachttörn notwendig, 128 sm vom 04.04. 17:30 Uhr bis 05.04. 12:35 Uhr, 4 – 5 Bft. aus NNE – NE. Am 07.04. um 15:20 erreicht „the big easy“ mit reduzierter Crew heile und wohlbehalten den zukünftigen Heimathafen Bodrum. Die letzten 12 sm waren für die Jungs nur noch ein Katzensprung.

 

Dieser Überführungstörn von Südfrankreich in die Türkei, mit 1.400 sm = 2.600 km, war für uns alle ein tolles Erlebnis und eine große Erfahrung. Auch auf diesem Weg nochmals ein großes Dankeschön an eine tolle Crew. Von diesem Trip können wir noch lange reden.

 

Manfred Oekenpöhler

 

P.S.: Im November  und im März  brauche ich wieder je eine Crew von 4 – 6 netten Leuten, es müssen nicht alles Segler sein. Viel wichtiger ist, dass sie einigermaßen in diese Welt passen. Es geht im November von Bodrum über Zypern durch den Suezkanal nach El Gouna in Ägypten und im März das Ganze retour.

Inzwischen ist die dritte Überwinterung im Roten Meer zu Ende und ich kann nur sagen es war immer Klasse. Schnorcheln, schwimmen mit Delphinen, Segeln, Hochseeangeln, Land und Leute kennen lernen oder einfach nur die Seele baumeln lassen.

 

Im Winter 07/08 geht es wieder nach El Gouna und danach eventuell in die Karibik, wir planen noch

 

In meinem Logbuch steht folgendes Zitat:

„Er dachte an die See immer als an "la mar", so nennt man sie auf Spanisch, wenn man sie liebt.
Manchmal sagt einer der sie liebt böse Dinge über sie, aber er sagt es immer so, als ob es sich um eine Frau handele.“

Ernest Hemingway 1898 – 1960

 

 

Wenn Sie Interesse an diesem Reisebericht gefunden haben.

Wenn Sie selbst Segler sind und „the big easy“ chartern möchten.

Wenn Sie eines der schönsten, noch nicht überlaufenden, Segelreviere in Eurasien kennen lernen möchten.

Wenn Sie selbst nicht segeln können und sich einem erfahrenen Skipper anschließen möchten.

Wenn Sie antike Kulturstätten in lockerer und sportliche Atmosphäre erkunden möchten.

Wenn Sie im Herbst einen Überführungstörn durch den Suezkanal mitmachen möchte, oder

wenn Sie ein oder zwei Wochen sportlich auf dem Roten Meer überwintern möchten.

 

Wenn Sie mindestens einmal mit „JA“ geantwortet haben rufen sie mich bitte sofort an! 05207 – 4405

 

Wie gesagt, ich freue mich über jeden Chartergast!

 

Und Sie?

„Vergessen Sie Ihre Träume nicht!“

 

Es würde mich freuen, von Ihnen zu hören.

 

Manfred Oekenpöhler

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